Im letzten Saisonspiel, in dem es für beide Teams um nichts mehr ging, entwickelte sich von Beginn an eine Partie ohne große Spannung – und ohne große Abwehrarbeit. Die Luft war raus, die Abwehrreihen entsprechend löchrig, was sich im deutlichen Endstand von 44:29 und einer Halbzeitführung von 23:14 für den SV Seulberg widerspiegelte.
Wieder einmal ersatzgeschwächt reiste die HSG nach Seulberg, und schon vor dem Anpfiff war klar, dass ein Erfolg gegen den Tabellendritten nur schwer möglich sein würde – zumal gleich zwei Stammspieler fehlten. Die gesamte Saison war geprägt von Verletzungspech und Langzeitausfällen, sodass das Team selten in Bestbesetzung antreten konnte.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeigte die HSG immer wieder, welches Potenzial in ihr steckt. Wäre über die Saison hinweg der volle Kader verfügbar gewesen, hätte man realistisch um Platz 3 mitspielen können. Denn bis auf die beiden Top‑Teams waren alle Gegner schlagbar – und die HSG meist nah dran.
So endet eine durchwachsene Saison mit einem letzten Spiel, das sinnbildlich für den gesamten Verlauf stand: engagiert, aber aufgrund zahlreicher Ausfälle ohne echte Chance auf das gewünschte Leistungsniveau.
Glückwunsch an Jan-Linus Möller, der es unter die Top 4 Torschützen der Liga brachte mit 180 Toren in 18 Spielen.
Es spielten: Moritz (TW), Niklas, Ole (9), Jan-Linus (9), Julius, Noah, Lino (1), Maximilian (10)




